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Die Doppelmoral des FCI

 

"Im Fussball, gleicht sich am Ende einer Sasion alles aus!" Diesen bekannten Satz, hört man im Fussball jede Saison mindestens 1000 mal. Deshalb habe ich mich entschlossen, dass zum Thema meines ersten Eintrags zu dem Sport zu machen, den ich über alles Liebe und eine Leidenschaft dafür habe, wie zu keinem anderen. Natürlich, spielen mir die Ereignisse des 20. Spieltags (und auch des 19.Spieltags) in die Karten.

Groß war das Geheule, Gejammere des FC Ingolstadt letzte Woche beim  Auswärtsspiel, bei meiner großen und "Echten Liebe" dem Ballspielverein aus Dortmund. Begriffe wie, Betrug, Fassungslosigkeit, Sauerrei, Weltmeisterbonus und Einfluss auf den Schiedsrichter fielen nach dem Spiel bei den Interviewes. Es waren "kann, aber KEINE muss Szenen" die Schiedsrichter Guido Winkmann entscheiden musste. Okay, das 1:0 von Pierre-Emmerick Aubameyang war Abseits, aber hier muss man fairer Weise auch sagen, es war knapp Abseits, sodass man dem Linienrichter eine Fehlentscheidung vorwerfen muss aber ihn nicht Köpfen darf. Doch das geheule begann schon in der 29. Minute. Lezcano fällt im Strafraum nach einem Zweikampf mit Hummels. Elfmeter? Kann muss aber nicht! In England z.B. wäre das nie zur Debatte gestanden ob es einer ist oder nicht. Die Proteste der FCI spieler blieben demnach, ungehört. Aber es sollte noch weiter gehen. Das geschrei, gejammere und geheule war groß, es sollte aber noch größer werden.

 

Die Szene mit größtem Aufregungsfaktor spielte sich in der 65.Minute ab. Wieder standen Lezcano und Hummels im Mittelpunkt. Lezcano macht Druck auf Hummels 30 Meter vor dem eigenen Tor, Hummels der den Ball zu Bürki zurückspielen will, wird von Lezcano an der Wade GETROFFEN, und jeder der Fussball spielt, weiß, dass jede kleinste Berühung, Einfluss auf den gespielten Pass nehmen kann. Das Resultat, Hummels wie Kramer damals, über den eigenen Torwart, 1:0 FCI. Dachten viele, bis auf den Assistenten der das Foul an den Hauptschiedsrichter weitergibt und somit zurecht das Tor aberkennt. Auch hier eine kann Entscheidung. Der Höhepunkt der Ingolstädter Reklamationen sollte aber noch kommen. Es läuft die 77.Minute nach einer Flanke von Piszczek köpft Aubameyang über Özcan hinweg ins Tor, 1:0 BVB. Keiner beschwert sich, bis das Tor auf der Videoleinwand gezeigt wird. Und nun ging das Theater los, alle im Stadion haben gesehen, dass es Abseits war. Nur der Schiedsrichter der ein Tor aufgrund eines Videobeweises NICHT zurücknehmen darf, nicht. Die Ingolstädter frustration war groß, manche Aussagen nach dem Spiel wie von Torwart Ramazan Özcan: " Wenn ein Weltmeister sich beschwert, wird ein Tor zurückgenommen, aber wenn sich ein Torwart des FCI beschwert nicht." Oder Herr Özcan, einfach nur das sich ein Schiedsrichter an die Regeln hält und es zwei unterschiedliche Situationen waren. Das Ironische an der Sache, gestern, sollte sich der Schiedsrichter als Freund und nicht als Feind der Ingolstädter herausstellen.

Am 20.Spieltag empfing Ingolstadt, Augsburg. Ein Derby. Es ist ein gutes, offenes Spiel. Es wurde bis zur 84. Minute nicht über den Schiedsrichter diskutiert, dann die Szene des Spiels. Groß dringt in den Strafraum ein, Moravek spielt den Ball, Schiedsrichter Weiner zeigt erst auf den Ball, dann auf den Punkt, Elfmeter Ingolstadt und Hartmann macht das Ding trocken rein. Ingolstadt gewinnt das Spiel 2:1. Durch eine KLARE Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Nun, gibt es verschiedene Möglichkeiten so eine Situation aufzunehmen. Entweder man heult die ganze Woche rum, oder nimmt es sportlich wie es die Augsburger taten. Es fielen Worte wie, bitter, enttäuschend. Keine wie, Sauerrei oder Skandal. " Vielleicht sollten wir jetzt auch eine Woche rumheulen!"  Die Aussage traf Marvin Hitz nach dem Spiel, die die Sache auf den Punkt bringt. Liebe Ingolstädter, wenn ihr euch das nächste Mal betrogen fühlt, denkt einfach immer daran: "Im Fussball gleicht zum Ende der Sasion alles aus!"

 

7.2.16 15:55, kommentieren

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Die letzte Chance

Der erste Sonntag im Februar, eigentlich ein recht gewöhnlicher Tag, mögen manche, hier in Deutschland meinen. Genau dieser erste Sonntag im Februar, ist für rund 900 Millionen Menschen Weltweit, kein normaler Tag. Es ist der Tag an dem der Superbowl in San Francisco, die wohl größte Geldmaschinerie in unserem Sport stattfindet. Ein Werbespot kostet beim Sender CBS, sage und schreibe 5 Millionen Dollar für läppische 30 Sekunden, geil machen auf Chicken Wings. Um euch kurz die Dimension dieses Tages zu erklären, dürfte mir damit gelungen sein. Auch die legendäre Halbzeitshow, darf natürlich nicht Fehlen. Dieses Jahr gibt sich "Coldplay" die Ehre.

Kommen wir nun, zudem, was uns wirklich interessiert, zum Sport, dem Football. 22 Männer und ein Ei, dieser Sport elektrisiert, seit September, uns Sportfreaks in ganz Deutschland. Und soll ich euch mal was sagen, vollkommen zurecht! Man kriegt selten die Möglichkeit im Free-TV, herausragenden Sport zusehen, der so eine Spannung als auch extreme Vielfalt bietet. Er hat dank ProSiebenMaxx Deutschland erobert und wird zu 100% weitere Anhänger finden, denn den Slogan "Jeden verdammten Sonntag" findet man immer häufiger auf den sozialen Netzwerken vor.

 

Genug der Hommage an den Sport, es ist an der Zeit, die beteiligten zu erwähnen. Die letzte Chance gegen die erste, Peyton Manning gegen Cam Newton. Die beiden Quarterbacks der Denver Broncos und Carolina Panthers. Man könnte meinen, dass die "10er", wie es im Fussball heißen würde, die Protagonisten dieses Superbowls sein werden. Dies stimmt zum Teil, da das Offensivspiel der Panthers über Newton führt. Cam Newton, der Newcomer, von manchen Experten bereits jetzt schon geadelt und zum MVP (Most Valuable Player)  des Superbowls erklärt, doch warum? Das lässt sich ganz leicht beantworten. 3837 Yards, 35 TD, mehr muss man nicht erwähnen. Die zweite Kategorie, ist die erstaunliche für einen Quarterback, Cam Newton, kann nicht nur den Ball werfen, sondern ihn auch laufen, was ein herblicher Vorteil eines Teams sein kann, da die Vielfalt im Offensivspiel um einiges größer wird. Er und seine Panthers sind das überragende Team dieser Sasion. Mit ihrem Score von 17/1 (17 Siege, 1 Niederlage) gehen Sie auch als Favorit für viele Experten ins Rennen. Sie verfügen auch über starke Receiver wie einen Greg Olsen (1104 Yards, 7 TD) oder einen starken Runnigback wie Jonathan Stewart  (989 Yards, 6 TD).Der Weg der Panthers in den Superbowl, war um es mal einfach sagen zu dürfen, lässig. In die Playoffs sind sie als erstes Team gekommen, und dort hatten sie nur gegen die Seattle Seahawks ( Teilnehmer der letzten zwei Superbowls) in der zweiten Halbzeit kleinere Probleme, die aber überstrahlt worden sind, aufgrund Ihrer phänomenalen ersten Halbzeit. Im Halbfinale gegen die Arizona Cardinals blieben sie über die gesammte Dauer des Spiels souverän, und sicherten sich somit den Platz im Superbowl.

 

Die Lobpreisungen sind hoch für die Panthers, aber die Denver Broncos stehen zurecht im Superbowl und werden der geballten Offensivkraft der Panthers,  viele Beine auf dem Weg zur "Vince Lombardi Trophy" zustellen wissen. Es ist, seine letzte Chance, den zweiten und damit letzten Ring zugewinnen. Peyton Manning, der wohl beste Quarterback allerzeiten, verabschiedet sich nach langen 18 Jahren Leidenschaft für den Sport in sein Karriereende. Er bleibt mit seinen Rekorden die er aufgestellt hat, wohl für alle Zeiten unberührt und verehrt, denn mit Tom Brady, ist er DER Mann des Footballs heutzutage. Nachdem seine Sasion sehr schleppend begann und ironischer Weise auch seine schlechteste war (17 geworfene Interceptions) kriegt er trotzdem die Chance, sich auf der größten Bühne des Sports als Sieger zuverabschieden. Und dazu hat er auch die Mittel, nämlich er hat seine Erfahrung und seine Defensive.

Diese Defensive, die, die beste der NFL stellt, ist ein Bollwerk aus 2 Meter breiten und gefühlt 200 Kilogramm schweren Maschinen, die Tom Brady, und den New England Patriots, das Leben derat zur Hölle gemacht haben, dass das auch auf die Panthers und Cam Newton wartet. Besonders herauszuheben bei den Broncos in der "Defensive Line" sind ein T.J Ward, Brandon Marshall, Danny Trevathan und ein Derek Wolfe, um nur einige der Defense zu nennen.

Es ist ein Duell auf Augenhöhe, dass uns kommende Sonntag auf Montag Nacht erwarten wird. Die Frage ist, kommt Cam Newton mit dem Druck im Superbowl klar und bestätigt das was viele von ihm erwarten. Denn es ist nunmal was anderes, ob du im College Football Erfolge feierst und Finals gewinnst, als auf der größten Bühne Welt. Im grunde genommen können die Panthers nichts verlieren, es ist für viele aus ihrem Team, der erste Superbowl. Den einzigen Keyfact den ich sehe, kommen Sie mit dem Druck klar oder nicht, dass wird ein großer Faktor bei den Panthers sein. Man sagt ja, "Offense wins games, but Defense wins Championships" genau diese Aussage verleitet mich dazu, den Broncos einen kleinen Vorteil zuzuschreiben. Sie haben schließlich was gutzumachen, nach dem ihr letzter Superbowl  vor 2 Jahren zu einem Deasaster gegen die Seattle Seahawks wurde und sie sang und klanglos untergegangen sind. Manning wird alles dran setzen mit seiner Erfahrung, Ruhe, seiner Defense als auch seinem Staff, diese Schlappe vergessen zumachen und sich seinen zweiten Ring anzustecken. Denn, er hat es einfach verdient als Sieger seine Karriere zu beenden. Cam Newton und seine Panthers werden aber was dagegen auszusetzen haben. Es wird ein Sportevent, wo nuancen und das "Momentum" das Spiel entscheiden werden. Es lohnt sich einzuschalten und dem Sport den Tribut zu zollen, den er verdient.

 

2.2.16 19:51, kommentieren